Atemaussetzer und Schnarchen

Generell gilt, dass kurze Atemaussetzer während des Schlafs noch kein Grund zur Beunruhigung sind. Auch leichtes Schnarchen schadet der Gesundheit meist nicht. Gefährlich wird es, sobald die Atemaussetzer nachts länger als 10 Sekunden andauern. In diesem Fall spricht man von einer Schlafapnoe, einer gefährlichen Schlaferkrankung. Symptome für eine Apnoe können unter anderem starke Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche sein. Schlafapnoe tritt häufig in Verbindung mit stärkerem Schnarchen auf und bedarf einer Behandlung durch einen fachkundigen Arzt. Nicht selten bemerken Betroffene es jedoch nicht, wenn sie nachts einen Atemstillstand erleben. Wenn kein Partner vorhanden ist, dem solch ein Verhalten auffallen könnte, kann nach Absprache mit einem Arzt der Besuch in einem Schlaflabor helfen.

Hausmittel und Risiko

Um die Intensität des Schnarchen zu verringern, kann eine Gewichtsreduktion auf Normalniveau helfen. Auch der Verzicht auf Alkohol, Drogen und beruhigende Medikamente wird empfohlen. Außerdem existieren zahlreiche weitere Hilfsmittel, die kostenlos Hilfe versprechen. Bei starkem Schnarchen und lang anhaltendem Atemstillstand sollte jedoch in jedem Fall ein Schlafmediziner aufgesucht werden.

Erfolgt keine Behandlung, so führt eine Schlafapnoe häufig zu Herz-Kreislauferkrankungen. Das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle steigt, auch Bluthochdruck und weitere Gesundheitsrisiken können Folge der gefährlichen Atemaussetzer sein.