CPAP-Therapie – Künstliche Beatmung

Der Begriff CPAP steht für Continuous Positive Airway Pressure, was ins Deutsche übersetzt kontinuierlicher Atemwegsüberdruck bedeutet. Die CPAP-Therapie wird hauptsächlich bei Patienten angewandt, die unter Schlafapnoe leiden, was sich durch Atemaussetzer während der Schlafphase bemerkbar macht. Um dies zu verhindern setzt der Betroffene eine Maske auf, welche die Nase komplett umschließt. Mittels einem angeschlossenen CPAP-Gerät wird nun Luft mit geringem Überdruck in die Atemwege befördert, wodurch das ansässige Gewebe stabilisiert wird. Zwar wurde die CPAP-Therapie eigentlich nicht zur Behandlung von Schnarchen entwickelt, jedoch lässt sich mit Hilfe der künstliche Beatmung schweres Schnarchen erfolgreich verhindern.

Die CPAP-Geräte der meisten Hersteller kann man bequem zu Hause im eigenen Bett benutzen, jedoch nicht ohne sich vorher einer Vielzahl an fachärztlichen Tests unterzogen zu haben. Es ist notwendig, dass der Patient mindestens eine Nacht in einem Schlaflabor verbringt, damit wichtige Messungen durchgeführt werden können. Diese sind elementar wichtig, da mit den vorliegenden Werten anschließend unter anderem die Intensität des Drucks beim CPAP-Gerät ermittelt wird. Genauere Informationen zum Ablauf einer solchen CPAP-Behandlung erhält man vom behandelnden Schlafmediziner. Wie man ein seriöses und fachkundiges Schlaflabor findet, ist auf dieser Seite beschrieben.

Kosten von CPAP-Gerät zur künstlichen Beatmung

Die durchschnittlichen Kosten von einem CPAP-Gerät belaufen sich je nach Hersteller auf etwa 1000 bis 3000 Euro. Wer unter schwerem Schnarchen bzw. Schlafapnoe leidet, der bekommt die Kosten für eine medizinisch notwendige CPAP-Therapie von der Krankenkasse im Regelfall übernommen. Meist hat man jedoch keinen Einfluss darauf, welches Gerät man zur Beatmung erhält.

Eine Alternative zur vorgestellten Behandlungsmethode stellt eine Operation dar. In vielen Fällen bot eine solche OP Abhilfe, die Wirksamkeit ist jedoch nicht unumstritten.