Nasenpflaster gegen Schnarchen

Nasenpflaster können bei leichtem Schnarchen Linderung schaffen. Das Prinzip eines Nasenpflaster ist schnell erklärt. Das Pflaster hat die Form eines Streifens und wird beidseitig über den Nasenrücken geklebt. Durch seine spezielle Form zieht es die Nasenflügel sanf nach oben, wodurch die Atemwege für die Tragedauer weiter geöffnet werden. Dies erlaubt eine höhere Sauerstoffzufuhr, was wiederum zu einem ruhigeren Schlaf führen soll. Der Grund hierfür ist die Entlastung der oralen Sauerstoffzufuhr, also des übermäßigen Atmens durch den Mund. Dieser Faktor kann beim Schnarchen eine entscheidende Rolle spielen. Die Betonung liegt jedoch auf “kann”. In einem Artikel von Stiftung Warentest wurden Nasenpflaster nicht uneingeschränkt empfohlen, unter anderem weil sie nur einen von vielen Faktoren, die für Schnarchen verantwortlich sein können, eliminieren.

Nasenpflaster – Kosten und Vorteil

Das Nasenpflaster ist nichtsdestotrotz eine bequeme Alternative zu aufwendigeren Therapien. Besonders effektiv ist ein Nasenpflaster auch dann, wenn der Betroffene lediglich auf Grund einer Erkrankung schwer durch die Nase atmen kann. Der Vorteil eines Pflasters gegenüber einer Nasenklammer liegt unter anderem im Tragekomfort. Nasenklammern werden von vielen Anwendern anfangs als störend empfunden, wohingegen das Nasenpflaster in der Regel ohne Komplikationen getragen werden kann. Zu kaufen sind diese in der örtlichen Apotheke oder im Internet. Der Preis liegt bei etwa 4 bis 8 Euro pro 10 Stück.

Bei leichtem Schnarchen helfen außerdem kostenlose Hausmittel. Auch in der Apotheke sind noch weitere Medikamente erhältlich, die Linderung versprechen.